Moskaus Rhetorik erreicht jetzt Niveau von 2022 - Außenminister Sybiha

Moskaus Rhetorik erreicht jetzt Niveau von 2022 - Außenminister Sybiha

Die russischen Forderungen und Ultimaten bleiben über die Jahre unverändert und haben nur ein einziges Ziel – die schwache und wehrlose Ukraine. Das schrieb Außenminister der Ukraine Andrij Sybiha auf der Plattform X.

Russland will die ukrainische Armee begrenzen, ihre Verteidigungsfähigkeiten, militärische Unterstützung durch Partner und einen Beitritt des Landes zur NATO blockieren, betonte er. „Die russische Rhetorik offenbart seine wahren Absichten. All diesen Forderungen haben nur eines gemeinsam: Moskau will die schwache und wehrlose Ukraine sehen.“ Und das habe nichts mit der NATO oder „Sicherheitsbedenken“ zu tun. Es handelt sich ihm zufolge um die Fähigkeit, „den ukrainischen Staat zu einem späteren Zeitpunkt zu zerstören, seine Gebiete zu besetzen, seine Bodenschätze zu beschlagnahmen und sein menschliches und sonstiges Potenzial für weitere Aggressionen zu nutzen. Darüber darf man sich keine Illusionen machen“. Es sei bemerkenswert, dass die „Rhetorik Moskaus das Niveau von 2022 erreicht hat“. Nach Ansicht des Ministers versucht Russland, die aktuelle geopolitische Dynamik auszunutzen. „Wir erkennen diese russische Strategie und werden niemals etwas akzeptieren, das die Ukraine schwach oder wehrlos macht. Im Gegenteil: Ein echter und gerechter Frieden erfordert zu seiner Erhaltung starke und langfristige Sicherheitsgarantien“, so Sybiha.

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