
Bundesaußenministerin in Kyjiw eingetroffen
Das geht aus einer Mitteilung auf der Webseite des Auswärtigen Amtes hervor, meldet Ukrinform.
„Aufgrund der festgefahrenen Situation zwischen den USA und Russland ist es absolut zentral, dass wir Europäerinnen und Europäer zeigen, dass wir ohne Wenn und Aber an der Seite der Ukraine stehen und sie jetzt erst recht unterstützen“, sagte Baerbock nach ihrer Ankunft in Kyjiw.
Vor diesem Hintergrund sei es so wichtig, jetzt in der Ukraine zu sein und deutlich zu machen, dass auch die nächste Bundesregierung die Ukraine weiter massiv unterstützen werde, betonte Baerbock.
„Deutschland wird die Menschen in der Ukraine – unsere europäischen Nachbarn – nicht allein lassen. Die Entscheidung der aktuellen und der zukünftigen Regierungsparteien, zusätzlich 3 Milliarden Euro für die kurzfristige Unterstützung der Ukraine bereitzustellen und bis 2029 weitere 8,25 Milliarden Euro an militärischer Unterstützung vorzusehen, sind Ausdruck dieser festen parteiübergreifenden Solidarität und Verbundenheit. Auch die historische Grundgesetzänderung ist ein deutliches Zeichen, dass wir es ernst meinen mit der weiteren Unterstützung der Ukraine und unserer europäischen Sicherheit“, bekräftigte die Ministerin.
Es ist ihr elfter offizieller Besuch als Außenministerin in der Ukraine. Außenministerin Annalena Baerbock besucht Kyjiw zum neunten Mal seit Beginn des russischen Angriffskriegs.
Foto: Jörg Blank/dpa