
Die Welt verstand nach Massaker von Butscha Ausmaß russischer Aggression – Selenskyj bei Bucha Summit 2025
Die Welt hat nach dem Massaker von Butscha begonnen, das ganze Ausmaß der russischen Aggression gegen die Ukraine zu verstehen. Insgesamt wurden schon 183.000 Verbrechen im Zusammenhang mit der russischen Aggression gegen die Ukraine verzeichnet. Es gibt noch „Tausende, vielleicht Zehntausende, vielleicht Hunderttausende von Verbrechen“ in den besetzen Gebieten der Ukraine, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Bucha Summit 2025 anlässlich des 3. Jahrestages der Befreiung der Stadt in der Region Kyjiw.
Nach seinen Worten sah die Welt vor drei Jahren die toten Zivilisten auf den Straßen, die Beweise der Folter, die zeigten, dass es nicht einfach um einen Krieg geht, sondern um eine umfassende Konfrontation zwischen zwei Systemen geht. „Das seien ist europäisches System, wo Menschenleben und Menschenwürde sind wichtig seien, und das russische, in dem jeder kann getötet werden, jeder kann gefoltert werden kann.“

Der Präsident erinnerte an Zerstörungen von mehreren Städten und Dörfern wie Bachmut, Awdijiwka, Wuhledar, die Ermordung von Kriegsgefangenen in Oleniwka und Foltern im Donezker Gefängnis „Isolatija“. „Wir werden russische Verbrechen und diesen Krieg nicht verzeihen. Die Verzeihung würde die Zustimmung bedeuten. „Die Zustimmung, dass ein solches System wie das russische das angebliche Recht hat, zu existieren und sich erweitern auf Kosten anderer Völker.“
Selenskyj bedankte sich bei den anwesenden Parlamentspräsidenten Europas für die Teilnahme am Summit und rief alle auf, Druck auf Russland weiter auszuüben und zu weiteren Sanktionen gegen Russland, „damit sich der Krieg nicht ausbreitet.“ Russland sollte keine Vorteile oder Belohnungen aus diesem Krieg erhalten, und der gerechten Verantwortung für das, was es getan hat, nicht entziehen.